Marie Lempelius
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A semantic slippage
 
2026 (in development)

Ein Wort ist ausgerutscht, der Schatten eines Roboterarms zieht hinweg über die verlorene Bedeutung. Es passierte so schnell wie es langsam war, wie beim Windradschattenspringen; wird ein Stein ins Rollen gebracht.











One-Shot Rehearsal
2026
04:09 min, color, sound

By trying to respond to one another without describing, gaze and sound are lookiing for a way out of disorientation. They wander through infrastructures, shifting between the abstract and concrete; they separate and meet again. Unclear, if they are meeting for the first time or if they are part of a constructed moment, they continue to move thourgh this one-shot rehearsal. 

Sound: Live Hage 












If the egg could fall
2026
Installation: egg on spoon, lense, screen on tripod, foil

A generic egg on a generic spoon sleepwalks through the darkness. Reduced to authorless objects without surface, they are in search of the fall that would restart the cycle. Isolated by their own disguise, they join a cheap balancing act, without recognizing the errors in their own system.











Das arbeitende Bild2023

In unermüdlichen Bahnen drehen 360° Kamera und Roboterarm ihre Runden und sehen vermeintlich alles und doch nur sich selbst. Wo kein Ende in Sicht zu sein scheint, wird klar, sie sind nicht alleine und endlich können wir beobachten, was lange unsichtbar war: das arbeitende Bild. Nur das Blitzlichtgewitter könnte uns als stille Beobachter*innen enttarnen, während die Kamera wie ein Satellit ihre Kreise zieht. Während wir darauf warten, dass der Roboterarm endlich zum Stehen kommt, flimmern im Leuchtkasten die Überreste der operativen Bilder, denen ihre Bestimmung genommen wurde und die nun ihr Eigenleben entfalten. Die Wettercam surrt vor sich hin und hofft insgeheim darauf, dass sich nichts verändert. Ventilatoren lösen den vermeintlichen Stillstand des Bildes, bringen es in Bewegung und verhelfen diesem zu neuer Vitalität. Digitale Zustände werden enttarnt und in analoge Maschinerien zurückgebaut.











Please help me find the truth2021-24
Projektor, Iphone, Leinwand, LED-Strahler, Stativ

Die ortsspezifische Live-Videoinstallation „Please help me find the truth“ beschäftigt sich mit der endlosen Suche nach vermeintlicher Wahrheit in Landschaften und Bildwelten. 
Automatisiertes Zoomen und Scrollen legt Momente frei, die lange Zeit unsichtbar waren. Ein zufälliger Algorithmus zoomt und scrollt live durch die Bilder, die von der hinter dem Bildschirm platzierten Kamera live aufgezeichnet werden und auf die Leinwand projiziert werden. 2024 wurde die Installation nachts in verschiedenen Landschaften auf dem Land und bei der Gruppenausstellung „Softimage“ im Lobe Block, Berlin gezeigt.


Foto: Volo Bevza, Softimage











Tauben treffen sich und fressen Bildschirme 24.02. bis 17.03.2024
Ebertplatz, Köln

Bildschirm fressende Tauben schwirren durch die 360° Sphären einer Stadt. Verfolgt vom Spiegelbild der Kamera wundern sie sich nicht, warum alles so verzerrt ist. Auf der Suche nach Futter werden sie konfrontiert mit den Abbildern ihrer selbst und lauschen dem Echo ihres Daseins als Medium, als Cyborg. Schließlich freunden sie sich mit ihren „Datenkörpern“ an und begeben sich in das Labyrinth der Abbilder und Simulakren. Sie nisten sich auf den Bildschirmen des Fries TV ein und fangen an dessen Pixel Landschaften zu zerpicken.

Foto: Helle Habenicht












Wir werden es wissen, wenn wir es sehen
2023

Two phones sharing a tripod, watching each other moving through distorted landscapes. Only that the view of one of them is blocked. 

Part of the group exhibition “Leave the Frame”, Galerie Kras, Vienna
organised by Cosma Grosser












Die Handyseilbahn und das Panorama 
2022

Inmitten von Tirol tritt die Handyseilbahnen ihre Fahrten von der Spitze des Hügels an. Die Kamerafahrten werden live auf einer Projektion übertragen, ich ziehe die Seilbahn auf den Hügel und überlasse sie dann dem freien Fall. 

Entstanden im Rahmen der Medienfrische Residenz 2022.












Ich bin gelangweilt von mir selbst. pt 1 Außenansicht2021
Installation / Fotografie auf Textil

Die endlose Wiederholung wirft mich in eine Verstrickung mit der Langeweile - von mir selbst. Die Arbeit wurde im Rahmen der Ausstellung „Schrödingers Katzen“ des Fachbereichs Bilderhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee in einem verlassenen Gebäude in Berlin-Lichtenberg gezeigt.












Ich bin gelangweilt von mir selbst. pt 2 Innenansicht 2021
Installation / Siebdruck auf Gummi, Forografie, Spiegel

Das Spiegelkabinett hinter der Langeweile geht weiter. Betritt man den Raum, trifft man auf einen Gummiboden und eine Ecke, die sich ebenfalls in einem Loop der Wiedefrholung gefangen sieht. 











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